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Kinder beim Lernen begleiten

Wenn Kinder in die Schule kommen, verändert sich oft auch etwas zu Hause.

 

Plötzlich gibt es Hausaufgaben, Lernzeiten, Tests und die Frage, wie viel Eltern eigentlich helfen sollten.

 

Manche Kinder setzen sich hin und legen los. Andere schieben Aufgaben vor sich her, verlieren ständig den Faden oder brauchen jemanden daneben. Und schnell entstehen Sätze wie:

 

„Jetzt konzentrier dich doch mal.“

„Das kannst du doch eigentlich.“

„Wir sitzen hier schon seit einer Stunde.“

 

Dann geht es irgendwann nicht mehr nur ums Lernen. 

Als zertifizierte Lerncoachin (Ausbildung beim Gedächtnisweltmeister Markus Hofmann) schaue ich deshalb nicht zuerst darauf, wie ein Kind noch schneller oder effizienter lernen kann.

Mich interessiert vielmehr: Was hilft diesem Kind, überhaupt gut ins Lernen zu kommen?

Braucht es mehr Struktur oder mehr Bewegung? Einen klaren Anfang oder kleinere Schritte? Austausch, Ruhe oder die Möglichkeit, Dinge erst einmal auszuprobieren?

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Und genauso wichtig ist die Frage, welche Rolle wir Eltern dabei übernehmen.

Denn Unterstützung kann hilfreich sein. Sie kann aber auch dazu führen, dass wir immer mehr Verantwortung übernehmen, die eigentlich nach und nach beim Kind liegen darf.

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Ich begleite Eltern dabei, Lernen wieder etwas entspannter zu betrachten und herauszufinden, was ihr Kind wirklich unterstützt.

 

Lernen darf anstrengend sein. Kinder dürfen Dinge noch nicht können. Sie dürfen Umwege machen und eigene Strategien entwickeln.

 

Unsere Aufgabe als Erwachsene ist nicht, ihnen jeden Stolperstein aus dem Weg zu räumen. Aber wir können ihnen helfen, sich selbst immer besser kennenzulernen und herauszufinden:

Was hilft mir eigentlich beim Lernen?

 

Genau dort beginnt für mich selbstständiges Lernen.

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